wolfgang der feuerwehrbär

Töt, töööt! Die Sirene im Feuerwehrhaus geht an. Wolfgang und seine Kameraden wissen bescheid. Ein Notfall! Schnell rennen alle in die Kabine. Sie ziehen ihre Feuerwehrkleidung an, holen ihre Helme und rutschen dann die Feuerwehrstange hinunter. Das Auto steht bereit und Wolfgang darf heute fahren. Nun aber schnell!

wolfgang der feuerwehrbär

Alle sind nach ein paar Sekunden im Auto und Wolfgang fährt los. Er bekommt eine ganz klare Ansage durch das Autotelefon.

„Achtung, Achtung, an Station Bärenwald. Brand bei Familie Uhu. Wir haben keine genauere Daten. Bitte beeilen.“ 

Nun wissen alle Bescheid. Ein Feuer. Wie das wohl geschehen ist. Gibt es Verletzte? Wie geht es der Familie? Tausend Gedanken schwirrten Wolfgang im Kopf herum. Nach einigen Minuten waren sie am Brandort angelangt.

brennender baum

Familie Uhu´s Baumhaus steht komplett unter Feuer. Schnell holen sich die Feuerwehrbären die Ausrüstung. Einige gehen zum Feuerwehrschlauch und stellen sich in Position, die anderen holen Feuerlöscher und Wolfgang? Er hält nach Familie Uhu ausschau. Und da – Frau Uhu – sie lebt! Erleichtert rennt Wolfgang zu ihr. „Frau Uhu, ist noch jemand in ihrem Haus?“ fragt Wolfgang die aufgelöste Frau. „Ich bin mir nicht sicher, ich weiß es nicht. Es fing so schnell das brennen an.“ Wolfgang beruhigte die Frau und wusste was zu tun war. Seine Kollegen fingen in der Zeit an, das Baumhaus zu löschen. Nach und nach wurde das Feuer weniger. Die Gemüter beruhigten sich.

Frau uhu

„Frau Uhu, wie konnte das nur passieren?“

So ein großes Feuer. Frau Uhu wusste es selbst nicht. „Ich habe keine Ahnung. Wirklich. Ich möchte nur wissen, ob es meiner Familie gut geht!“ In der Zwischenzeit kümmerte sich Familie Rehkitz um Herrn Uhu. Sie rannten zu seinem Arbeitsplatz um zu schauen, ob er auch dort war. Und Gott sei dank, ihm ging es gut. Frau Uhu war sichtlich erleichtert. Und im nächsten Moment kam Lisa, die Tochter von Frau Uhu geflogen. „Mama, oh Gott, was ist denn hier passiert?“

Frau Uhu erzählte ihrer Tochter die Geschichte. Da wurde Lisa ganz blaß im Gesicht. Sie wusste wie das ganze geschah. „Mama, es war meine Schuld. Ich hatte eine kleine Kerze im Zimmer angemacht und bin dann nochmal kurz vor die Türe. Bestimmt ist diese umgefallen. Es tut mir so leid, nun ist alles kaputt!“

Frau Uhu umarmte ihre Tochter und sagte ihr “ Mein Kind, nichts wäre schlimmer gewesen, wenn dir oder deinem Vater etwas zugestoßen wäre. Mach dir keine Vorwürfe. Aber bitte, lasse nie wieder eine Kerze unbeaufsichtigt.“ „Nein Mama“ sagte Lisa „das wird mir nie wieder passieren!“

Wolfgang und seine Feuerwehrkameraden waren fertig. Der Brand war gelöscht. Allen war klar: Das hätte richtig böse ausgehen können! Fix und fertig fuhren die Feuerwehrbären wieder in den Stützpunkt und ruhten sich aus.

Familie Uhu bekam direkt am gleichen Tag noch ein neues Baumhaus. Die Nachbarn halfen ihnen ganz zauberhaft und schon bald war das traurige Ereignis vergessen.

Familie uhu

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