doktor bär

Ein neuer Tag brach an und Dr. Bär wachte auf. „Mal schauen was heute so passiert“ sagte er zu seiner Frau. Er ging gemütlich ins Badezimmer um sich zu duschen und die Zähne zu putzen. Das Frühstück musste heute ausfallen, er hatte doch einen wichtigen Termin!

Dr. Bär ging also los. Er zog sich eine warme Jacke an, denn draußen war es eisig kalt. Es war Mitte Dezember und der Schnee rieselte so vor sich hin. Als er am Auto ankam, war dieses komplett mit Schnee bedeckt. Jetzt aber schnell! Er nahm sich einen Besen und kehrte damit den ganzen Schnee vom Auto. „Jetzt aber hurtig, mein Termin wartet!“

In seiner Praxis angekommen saßen schon einige Kinder im Wartezimmer. Dr. Bär war ein Kinderarzt. Die Kinder besuchten ihn, wenn sie Schmerzen hatten. Aber nicht alle mochten Dr. Bär. Viele weinten, weil sie Angst vor ihm hatten. Auch der erste Patient für den heutigen Tag war kein großer Fan von Dr. Bär.

doktor bär

„Guten Morgen kleiner Jonas. Ich hoffe du hast gut geschlafen“ sagte Dr. Bär ganz ruhig und entspannt. Er merkte, das Jonas keine gute Laune hatte. Jonas musste heute eine Impfung bekommen. Seine Mama sagte ihm immer, wie wichtig das doch sei. Jonas aber sah nur die Schmerzen und die böse Spritze.

Dr. Bär wollte heute mal etwas neues ausprobieren. „Schau mal Jonas, das hier ist Wolli, der Wolf.“ Dr. Bär packte ein Stofftier heraus. „Wolli geht es nicht gut. Kannst du mir helfen, ihn gesund zu machen?“ Jonas schaute Wolli an und das Interesse war geweckt. „Wolli hat sich verletzt und nun muss ich ihm eine Spritze geben, damit er wieder gesund wird. Magst du mir helfen?“ Dr. Bär packte eine Spielzeugspritze aus und gab sie Jonas. Jonas nickte, nahm die Spritze und wartete auf Anweisungen von dem Doktor.

„So und nun setzt du das genau hier an, ja super, genau so!“ Jonas setzte die Spritze bei Wolli an und grinste über das ganze Gesicht. „Das hast du aber toll gemacht Jonas. Nun geht es Wolli schon wieder viel besser. Und wie du siehst hatte er keine Schmerzen. Er war ganz brav und still!“ Jonas nickte.

Aber hatte ihm das die Angst von der Spritze genommen?

„Schau mal Jonas“ sagte Doktor Bär „hier ist deine Spritze für heute. Wir wollen doch nicht, das du krank wirst. Meinst du, wir kriegen das hin?“ Jonas wurde Angst und Bange. Aber wenn Wolli so tapfer war, dann war er es auch. Jonas nickte.

Doktor Bär gab ihm nochmals Wolli in den Arm und erzählte Jonas eine spannende Geschichte, die der Wolf einst erlebte. Und schwupps, da war schon alles vorbei. Jonas merkte nur einen kleinen Piekser und weinte überhaupt nicht. „Toll gemacht Jonas! Du bist aber schon ein großer Junge! Als Belohnung, bekommst du heute einen Lolli.“

Jonas grinste über das ganze Gesicht und fühlte sich einfach nur groß. Er nahm seinen Lolli, packte seine Mutter an den Händen und stolzierte mit erhobener Brust aus dem Praxiszimmer. Und er merkte, das alles halb so schlimm war.

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